Dieser Beitrag ist der zweite Teil einer Reihe zum Thema barrierefreies Marketing von The Whole Brain Group. Die Reihe umfasst hilfreiche, kostenlos herunterladbare Inhalte, darunter eine Infografik zum 23. Jahrestag desAmericans with Disabilities Act. Folgen Sie a11ymktg auf Twitter, um über die im Rahmen der Reihe veröffentlichten Inhalte auf dem Laufenden zu bleiben. Vielleicht gibt es sogar einen Gastbeitrag von Deque!
Wenn Sie mit der Whole Brain Group vertraut sind, dann wissen Sie sicher, dass wir überzeugte Verfechter von Inbound-Marketing. Wir sind davon überzeugt, dass die Erstellung überzeugender Inhalte, mit denen Sie potenzielle Kunden anziehen und während des gesamten Kaufprozesses begleiten können, entscheidend dafür ist, genau die Kunden zu finden, die Sie wirklich wollen.
Bevor Sie festlegen können, welche Inbound-Maßnahmen Sie umsetzen möchten, müssen Sie verstehen, wer Ihr idealer Kunde ist, um Kampagnen zu entwickeln, mit denen Sie diese Zielgruppe ansprechen können. Haben Sie bei der Erstellung Ihresidealen Kundenprofils auch darüber nachgedacht, dass einige Ihrer Kunden möglicherweise eine Behinderung haben? Und dass sich diese Behinderung darauf auswirkt, wie sie mit Ihren digitalen Angeboten und Ihrem Inbound-Marketing interagieren?
Nehmen wir zum Beispiel einen Website-Besucher (und potenziellen Käufer) mit einer Hörbeeinträchtigung. Wenn das fantastische Produktdemo-Video, für das Sie gerade 10.000 Dollar ausgegeben haben, keine Untertitel enthält, haben Sie gerade einen Verkauf verloren.
Drei Gründe, warum Sie Barrierefreiheit in Ihrem digitalen Marketing berücksichtigen sollten
Grund Nr. 1: Es ist das Richtige
Grundsätzlich trägt die Gewährleistung der Barrierefreiheit Ihres Marketings dazu bei, Ihre Botschaft an ein möglichst breites Publikum zu verbreiten. Noch wichtiger ist jedoch, dassbarrierefreies Marketingalle Hindernisse beseitigt, die Ihre Interessenten und Kunden möglicherweise daran hindern, Ihre digitalen Inhalte zu nutzen. Wenn Sie sich die Mühe machen, Ihr Marketing barrierefrei zu gestalten, stärken Sie die Kundenbindung bei Menschen, die sonst keinen Zugang zu Ihren Inhalten gehabt hätten.
Grund Nr. 2: Es ist rechtlich vorgeschrieben
Es gibt eine Reihe von Normen, Gesetzen und Vorschriften, die sicherstellen sollen, dass Unternehmen und Organisationen, die mit der Öffentlichkeit in Kontakt stehen, die Richtlinien zur Barrierefreiheit einhalten. Wenn Sie diese Vorschriften nicht einhalten, ist es durchaus möglich, dass rechtliche Schritte gegen Sie eingeleitet werden. Betrachtet man die Sache rein aus finanzieller und PR-technischer Sicht: Was schadet Ihrem Unternehmen mehr – etwas zusätzlichen Aufwand im Vorfeld zu betreiben, um sicherzustellen, dass Ihr Marketing barrierefrei ist, oder für Gerichtsverfahren, Geldstrafen und einen Imageschaden aufzukommen?
Grund Nr. 3: Das gehört einfach zum „SEO“ dazu
Wenn Sie sich darauf konzentrieren, klare und barrierefreie Inhalte zu erstellen, hat dies den angenehmen Nebeneffekt, dass Sie Ihre Online-Inhalte auch für Suchmaschinen besser zugänglich machen, was der Indizierung und der Suchmaschinenoptimierung (SEO) zugutekommt. Wenn man darüber nachdenkt, ist Google der größte „blinde“ Nutzer des Internets; seine Crawler „sehen“ lediglich die Informationen, die im HTML-Code Ihrer Webseite enthalten sind. Indem Sie sicherstellen, dass Ihre Seite über korrekte Auszeichnungselemente wie Überschriften, Meta-Beschreibungen und Alt-Tags verfügt, ermöglichen Sie es Google, Ihre Inhalte für die Indizierung richtig zu erfassen. Wenn Sie Google dabei unterstützen, Ihre Online-Inhalte zu indizieren, können Sie Ihre Platzierungen in den Suchergebnissen verbessern.
Bevor Sie Ihre Strategie für digitales Marketing oder Inbound-Marketing endgültig festlegen, sollten Sie einen Schritt zurücktreten und Ihren Plan aus der Perspektive einerPerson mit einer körperlichen oder kognitiven Behinderung betrachten und sich dabei einige Fragen stellen:
- Ist der Kontrast in Ihrem Farbschema ausreichend, damit es für Menschen mit einer Sehbehinderung gut lesbar ist?
- Hat das tolle Video, das du gerade auf YouTube gepostet hast, Untertitel?
- Was ist mit den Bildern in deinem Blog? Hast du daran gedacht, Alt-Tags zu verwenden?
Diese drei Gründe und Beispiele sind nur die Spitze des Eisbergs. Im weiteren Verlauf unserer Serie werden wir weitere Themen behandeln und kostenlose Inhalte veröffentlichen, um die Bedeutung von barrierefreiem Marketing als Teil Ihrer gesamten Marketingstrategie hervorzuheben.
Lesen Sie den ersten Beitrag der Reihe: „Einführung in barrierefreies Marketing“.