Deque Gründerin und CEO Preety Kumar betrat am 18. November die Bühne der Microsoft Ignite und hielt gemeinsam mit Jenny Lay-Flurrie, Chief Accessibility Officer bei Microsoft, und Ed Summers, Leiter des Bereichs Barrierefreiheit bei GitHub, einen Vortrag mit dem Titel„Building for Everyone: How Accessibility is Shaping the Future of AI“ (Entwickeln für alle: Wie Barrierefreiheitdie Zukunft der KI prägt).
Jenny eröffnete die Veranstaltung mit einer herzlichen Begrüßung und bezauberte das vollbesetzte Publikum sofort mit der Frage, ob es beim Mittagessen lange Warteschlangen gegeben habe. Anschließend gab sie einen kurzen, aber umfassenden Überblick darüber, was digitale Barrierefreiheit ist und warum sie wichtig ist.
Sie ging auf das Engagement von Microsoft für das ein, was sie als „Barrierefreiheit mit der Geschwindigkeit des Vertrauens“ bezeichnete, und skizzierte die drei Komponenten ihres Ansatzes: Qualifizierung, inklusives Design und Feedback-Systeme.

Wenn Sie schon einmal einen Vortrag von Jenny gehört haben, wissen Sie, dass sie ein unglaubliches Gespür dafür hat, konkrete und technische Aspekte auf anschauliche Weise miteinander in Einklang zu bringen, und ihr selbsternannter „britischer Sarkasmus“ spielt dabei sicherlich eine wichtige Rolle – sie erntete lautes Gelächter aus dem Publikum, als sie fragte, ob jemand schon einmal von KI gehört habe!
Bevor sie ihren Beitrag beendete, richtete sie einen direkten und eindringlichen Appell an das Publikum: „Wenn ihr euch heute noch nicht für Barrierefreiheit engagiert, bitte ich euch, das zu ändern … wir brauchen euch alle. Diese Arbeit verändert Leben.“
Wir alle bei Deque sind davon zutiefst überzeugt, und deshalb haben wir uns riesig gefreut, Teil des „Ignite“-Erlebnisses zu sein. Besonders gefreut hat uns Jennys Vorstellung von Preety, in der sie Deque als „einen unserer großartigsten Partner, mit dem wir schon seit Jahrzehnten zusammenarbeiten“ hervorhob.
Ein Teil des Zaubers von Ignite liegt in der Größe der Veranstaltung selbst; sie ist riesig, und das tatsächliche Erlebnis unterstreicht die überall spürbare Ambition. Preety selbst zögerte nicht lange, die Ziele von „ Deque“ zu verdeutlichen, und erklärte gleich zu Beginn: „Unsere Mission ist es, jeder Organisation dabei zu helfen, barrierefrei zu werden und zu bleiben.“

Nachdem sie dem Publikum einen Einblick in unseren Ansatz gegeben hatte – der Technologie, Bildung und Dienstleistungen miteinander verbindet –, ging sie direkt auf die Frage ein, die scheinbar jede Diskussion über KI überschattet: Wird sie helfen oder schaden?
Was die digitale Barrierefreiheit angeht, war Preetys Antwort eindeutig: KI wird dabei helfen. Sie versetzt uns in die Lage, Tausende von Problemen gleichzeitig in einem bisher unerreichten Tempo zu beheben und – was noch wichtiger ist – Probleme von vornherein proaktiv zu vermeiden.
Im Zusammenhang mit proaktiver digitaler Barrierefreiheit schloss sich Preety Jennys früherer Aussage an, dass „wir früher ansetzen müssen“, und wies darauf hin, dass die Kosten in die Höhe schnellen, wenn Probleme erst in der Produktionsphase behoben werden.

Preety knüpfte an die von Jenny aufgegriffenen Themen an und griff deren Formulierung „mit der Geschwindigkeit von“ auf, um das Konzept der „Barrierefreiheit mit der Geschwindigkeit der KI“ vorzustellen.

Agentische KI spielt in dieser neuen Ära der digitalen Barrierefreiheit eine zentrale Rolle, und Preety skizzierte die Vision von „ Deque“ für einen Ansatz, der die Geschwindigkeit und den Umfang der KI mit menschlichem Fachwissen kombiniert, um ein System zu schaffen, in dem Entwickler das Ruder in der Hand haben, den Code überwachen und fachkundige Entscheidungen darüber treffen, was genehmigt, verbessert und abgelehnt werden soll. Dieser Ansatz schafft einen kontinuierlichen Kreislauf – Code, finden, beheben, validieren –, der „mit der Geschwindigkeit der KI“ abläuft.
Preety ist dafür bekannt, dass sie in ihren Präsentationen häufig auf Metaphern aus dem Straßenverkehr zurückgreift. Bei Ignite erweiterte sie ihre Analogie zum „Fahrersitz“ auf einprägsame Weise um das Thema „Falschalarme“ und verglich diese mit einem Airbag, der auslöst, obwohl das Auto gar nicht in einen Unfall verwickelt war!
Dies war zwar die erste Erwähnung von Fehlalarmen, aber nicht die letzte. Im abschließenden Teil seines Vortrags bezeichnete Ed Summers das Fehlen von Fehlalarmen als ein „Geschenk“ von Deque und beschrieb Axe-core als „den Goldstandard beim Scannen von Websites“.
Ed ging zudem auf das Thema eines „kontinuierlichen“, KI-gestützten Zyklus ein und betonte gemeinsam mit Jenny und Preety die Notwendigkeit eines „Shift Left“:

Alle drei Referenten lieferten eine Fülle von Einblicken und Informationen, wobei Eds abschließende Bemerkungen die vorgesehene Zeit bis zur letzten Sekunde ausfüllten. Zwar blieb keine Zeit für eine Live-Fragerunde, doch die Aufzeichnung der Präsentation wird auf der Ignite-Website verfügbar sein, und wir freuen uns darauf, den Austausch mit unserer globalen Community fortzusetzen.
Wir möchten uns bei Microsoft und dem Ignite-Team für ein unglaubliches Konferenzerlebnis bedanken, insbesondere bei Jenny Lay-Flurrie und Ed Summers, die als Co-Moderatoren hervorragende Arbeit geleistet haben. Außerdem sind wir allen dankbar, die live dabei waren oder die Veranstaltung online verfolgt haben.
Wie alle Konferenzen geht auch die Ignite zu Ende, doch das Engagement für digitale Barrierefreiheit geht weiter. Und wie Jenny schon sagte: Wir brauchen euch alle!